Ausstellungsankündigung: „Anna und Günter Grass – Die Pariser Jahre des Künstlerehepaares“ in Bremen

Wann? 12. Mai 2026, 18 Uhr

Wo? Institut francais, Contrescarpe 19, 28203 Bremen

Die erfolgreiche Ausstellung „Anna und Günter Grass: Die Pariser Jahre des Künstlerehepaares“ geht in die zweite Runde. Nach der vielbeachteten Präsentation im Goethe-Institut Paris wird die Schau im Mai 2026 im Institut français Bremen erneut zu sehen sein. Die Ausstellung widmet sich der gemeinsamen Pariser Zeit von Anna Grass und Günter Grass und beleuchtet ihr künstlerisches Schaffen als Paar zwischen Kunst, Literatur und gelebter Zusammenarbeit.

Die Ausstellung in Paris war ein großer Publikumserfolg und erhielt auch in den Medien breite Aufmerksamkeit. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hob hervor, dass die Präsentation „keine Literaturschau sein will, sondern in Bildern und Texten die Chronik einer Liebesbeziehung entwirft, die auch eine Arbeitsbeziehung war“. Der Fokus liegt dabei bewusst auf Anna Grass als eigenständiger Künstlerin, die lange im Schatten ihres Mannes stand und nun stärker in den Mittelpunkt rückt.

Neben Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Dokumenten bereichern kurze, zwei- bis sechsminütige Videobeiträge die Ausstellung. Sie verbinden historische Archivbilder mit Aussagen des Künstlerpaares zu Themen wie Kunst, Zusammenarbeit und kreativer Alltag in Paris. In Bremen werden zwei zusätzliche Kapitel aufgeschlagen, die sich mit Schifffahrt und Meer sowie mit der literarischen Qualität von Anna Grass als Briefeschreiberin beschäftigen.

Save the Date: Am 12. Mai 2026 wird Anna Grass zur Vernissage im Institut français Bremen erwartet. Die Schauspielerin Helene Grass wird aus dem Briefwechsel von Anna Grass mit Uwe Johnson („Der Briefwechsel 1964–1983“, Suhrkamp Verlag) vorlesen.
Adresse: Institut francais, Contrescarpe 19, 28203 Bremen

Eingang Paris Ausstellung
Eingangsbereich der Pariser Ausstellung

Die Ausstellung „Anna und Günter Grass: Die Pariser Jahre“ bietet einen facettenreichen Einblick in das Werk und die Beziehung des Künstlerehepaares und richtet sich an Kunstinteressierte, Literaturbegeisterte und alle, die sich für die Pariser Kunstszene der Nachkriegszeit interessieren.
Entwickelt wurde die Ausstellung in Kooperation mit der Gruppe für Gestaltung.